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Barrierefreies Bad

Sitzbadewanne
Sitzbadewanne

Eine Sitzwanne mit Tür ist eine kompakte Wanne für kleine Bäder,...

Seniorenwannen
Seniorenwannen

Eine Sitzbadewanne ist eine verkürzte Badewanne mit seitlicher...

Badewanne mit Tür
Badewanne mit Tür

Eine Badewanne mit Tür hat einen seitlichen Einstieg, durch den...

Barrierefreie Dusche
Barrierefreie Dusche

Eine Seniorendusche ist eine Wanne mit seitlicher Tür und...

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Ein seniorengerechtes Bad beginnt oft mit einer Wanne, in die Sie durch eine Tür einsteigen, statt den Rand zu übersteigen. In dieser Kategorie stehen Sitzwannen und Badewannen mit seitlicher Tür sowie Kombinationen aus Wanne mit Tür und Duschaufsatz.

Barrierefreies Bad: Eigenständigkeit bewahren, Komfort gewinnen

Wer sein Badezimmer barrierearm umbaut, trifft eine Entscheidung für mehr Selbstständigkeit im Alltag. Hohe Wannenränder, rutschige Flächen und enge Kabinen sind die typischen Hindernisse. Viele davon lassen sich mit der passenden Wanne oder Dusche beseitigen, ohne das ganze Bad neu zu planen. Wer aufrecht baden möchte, ist mit einer Sitzwanne mit Tür gut beraten, wer lieber duscht, mit einer Seniorendusche mit niedrigem Einstieg.

Stolperfallen raus, Sicherheit rein

Ein niedriger Einstieg, eine stabile Sitzposition und Flächen, auf denen man nicht wegrutscht, machen im Bad den entscheidenden Unterschied. Davon profitieren nicht nur Menschen im Alter, sondern auch alle, die nach einer Operation eine Zeit lang unsicher auf den Beinen sind. Welche Bodenbeläge auch nass guten Halt geben, erklärt unser Ratgeber zu rutschfesten Fliesen.

Drei Annahmen hören wir in der Beratung immer wieder, und alle drei stimmen so nicht. Eine Sitzbadewanne ist nicht nur etwas für Pflegefälle, sondern für alle, denen das Übersteigen eines Wannenrands schwerfällt. Eine bodengleiche Dusche ist nicht in jedem Bad die beste Lösung, oft ist eine Wanne mit Tür oder eine Dusche mit niedrigem Einstieg der einfachere Weg. Und die Pflegekasse zahlt einen Umbau nicht komplett, sie gibt einen Zuschuss.

Badewanne mit Tür neben Dampfdusche und Sitzbadewanne
Badewanne mit Tür, runde Dampfdusche und Sitzwannen mit Tür in unserem Showroom in Isselburg

Von der Sitzbadewanne bis zur Seniorendusche

Die Badewanne mit Tür lässt Sie einsteigen, ohne über einen Rand zu steigen, und Sie baden wie gewohnt im Liegen. In der Sitzwanne mit Tür baden Sie aufrecht und brauchen deutlich weniger Stellfläche. Alle Wannen mit Türeinstieg zum Vergleichen zeigt die Seite Sitzbadewanne. Wer Baden und Duschen an einem Platz verbinden möchte, findet hier Kombinationen aus Wanne mit Tür und Duschaufsatz, reine Duschkabinen führen wir in einer eigenen Kategorie.

Material und Qualitätsprüfung

Die Wannen bestehen aus glasfaserverstärktem Sanitäracryl, die Glasaufsätze der Kombinationen aus Sicherheitsglas. Bevor eine Wanne unser Lager verlässt, wird sie ausgepackt, optisch kontrolliert und mit Wasser auf Dichtheit geprüft. Sie erhalten also keine ungeöffnete Kartonware, sondern geprüfte Ware.

Barrierefreies Bad planen

Welche Wanne oder Dusche in Ihr Bad passt, klären wir oft schon anhand von Fotos. Vor der Beratung lassen wir uns die jetzige Situation zeigen, fragen Ihre Wünsche im Telefonat ab und besprechen vorher, was beim Aufbau möglich ist und wo Risiken liegen. In unserem Showroom in Isselburg können Sie sich in die Wannen setzen, sich in eine Dusche stellen und ein Gefühl für den Platz bekommen. Wer nicht anreisen kann, lässt sich per Videocall aus dem Showroom oder am Telefon beraten. Worauf es ankommt, wenn Sie ein altersgerechtes Bad planen, zeigt unser Ratgeber mit Checkliste.

Häufig gestellte Fragen zum barrierefreien Bad

Die Kosten hängen stark vom Umfang der Maßnahmen ab. Einzelne Anpassungen wie das Nachrüsten von Haltegriffen oder einem Duschhocker sind vergleichsweise günstig. Tauschen Sie die alte Wanne gegen ein Modell mit Tür, kommt es auf die gewählte Wanne und den Installationsaufwand an, ein Umbau mit mehreren Maßnahmen liegt entsprechend darüber.

Lassen Sie sich vorab von einem Installateur die baulichen Gegebenheiten vor Ort prüfen. So lässt sich der tatsächliche Aufwand realistisch einschätzen, und Sie vermeiden unerwartete Zusatzkosten.

Die wichtigste Förderung ist der Zuschuss der Pflegekasse. Mit Pflegegrad sind nach § 40 SGB XI bis zu 4.180 € je Maßnahme möglich. Stellen Sie den Antrag am besten, bevor die Handwerker anfangen. Leben mehrere Menschen mit Pflegegrad im Haushalt, kann jede Person den Zuschuss beantragen. Was in den Antrag gehört, steht in unserem Ratgeber zum Zuschuss der Pflegekasse.

Den KfW-Zuschuss 455-B können Sie derzeit nicht beantragen, eine Wiedereröffnung hat die KfW für 2027 in Aussicht gestellt. Welche weiteren Wege es gibt, fasst unser Ratgeber zur Förderung für den Badumbau zusammen.

Ja, der Zuschuss nach § 40 SGB XI setzt einen anerkannten Pflegegrad voraus, Pflegegrad 1 genügt bereits. Zuständig ist die Pflegekasse der Person, für die das Bad umgebaut wird.

Ohne Pflegegrad lohnt sich ein Blick auf die Förderprogramme Ihres Bundeslandes oder Ihrer Kommune, denn der KfW-Zuschuss, der unabhängig vom Pflegegrad galt, ist im Moment geschlossen.

Ein barrierefreies Bad nach DIN 18040-2 muss vor jedem Sanitärobjekt (Waschbecken, WC, Dusche oder Wanne) eine Bewegungsfläche von mindestens 120 x 120 cm bieten, für die rollstuhlgerechte Ausführung (Kennzeichnung R) gelten 150 x 150 cm. Die Bewegungsflächen dürfen sich überlappen, was auch in kleineren Bädern einen Umbau ermöglicht.

In der Praxis lassen sich viele Maßnahmen auch in kleinen Bädern umsetzen. Eine kompakte Sitzwanne mit Tür ab 90 x 80 cm oder nachgerüstete Haltegriffe brauchen wenig zusätzlichen Platz. Ein Fachplaner oder Installateur kann Ihnen vor Ort zeigen, welche Lösungen in Ihrem Grundriss möglich sind.

Ja, ein nachträglicher Umbau ist in den meisten Fällen möglich, ohne die gesamte Raumstruktur zu verändern. Oft lässt sich die vorhandene Wanne gegen ein Modell mit Einstiegstür tauschen, wenn die bisherigen Anschlüsse weiter genutzt werden können. Haltegriffe werden direkt an der Wand montiert, und rutschhemmende Beschichtungen können nachträglich aufgebracht werden.

Bei aufwendigeren Veränderungen, etwa wenn Leitungen versetzt oder der Duschbereich vergrößert werden soll, sollte ein Fachbetrieb vorab die baulichen Gegebenheiten prüfen. Auch in Mietwohnungen ist ein Umbau grundsätzlich möglich, erfordert jedoch die Zustimmung des Vermieters.