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Freistehende Badewanne


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Freistehende Badewanne: die Wanne als Mittelpunkt des Bades

Eine freistehende Badewanne steht frei im Raum statt in einer Nische. Sie ist rundum sichtbar, hat keine Verkleidung und wird damit zum bestimmenden Element des Badezimmers. Der praktische Vorteil ist die Zugänglichkeit von allen Seiten, der gestalterische liegt auf der Hand. Bei SeniorBad umfasst die Kategorie 47 Modelle, darunter reine Badewannen und Varianten mit Massagefunktion.

Was eine freistehende Wanne im Raum verlangt

Der wichtigste Punkt ist der Platz drumherum. Eine Wanne, die frei steht, aber nur zehn Zentimeter Abstand zur Wand hat, wirkt nicht frei, sondern verrutscht. Als Orientierung sollten Sie an den zugänglichen Seiten mindestens 20 bis 30 Zentimeter einplanen, besser mehr, damit Sie zum Putzen herumkommen und die Wanne ihre Wirkung entfalten kann.

Der zweite Punkt ist der Boden. Eine gefüllte Wanne mit Person bringt erhebliches Gewicht auf eine kleine Standfläche. In einem massiven Neubau ist das unkritisch, bei alten Holzbalkendecken sollten Sie die Tragfähigkeit klären, bevor Sie bestellen. Das ist keine Panikmache, sondern eine Frage, die ein Statiker in kurzer Zeit beantwortet.

Formen, Maße und Serien

Das Sortiment umfasst die Serien F01, F03, F05, F07, F08, F11, F13, F16, F23, F26 und F29. Sie unterscheiden sich in der Silhouette, also darin, ob die Wanne oval, rechteckig mit weichen Kanten oder mit einer erhöhten Rückenlehne geformt ist. Bei den Maßen liegt der Schwerpunkt auf 170 x 80 cm und 180 x 90 cm, dazu kommen Zwischengrößen wie 180 x 89 cm und 180 x 92 cm.

Bei der Form lohnt es sich, über die Optik hinaus zu denken. Eine ovale Wanne mit hoher Rückenlehne liegt sich bequemer, verliert aber an nutzbarer Länge, weil die Schräge Platz kostet. Eine rechteckige Form nutzt das Außenmaß besser aus und wirkt ruhiger im Raum. Wer groß gewachsen ist, sollte auf die Innenlänge achten und nicht nur auf die Außenmaße, denn zwischen beiden liegen je nach Modell einige Zentimeter.

Ein Teil der Modelle ist mit einer Massagefunktion ausgestattet, mit Wasserdüsen, Luftdüsen oder beidem in Kombination. Diese Wannen brauchen zusätzlich einen Stromanschluss und regelmäßiges Spülen der Düsenleitungen. Wenn Sie die Massagefunktion in einer eingebauten Wanne suchen, ist die Whirlpool Badewanne die passende Kategorie.

Die Armatur ist eine eigene Entscheidung

Bei einer eingebauten Wanne sitzt die Armatur an der Wand, bei einer freistehenden nicht. Es gibt drei Möglichkeiten. Eine Standarmatur kommt neben der Wanne aus dem Boden. Eine Randarmatur wird auf dem Wannenrand montiert, sofern das Modell dafür vorgesehen ist. Und eine Wandarmatur funktioniert dann, wenn die Wanne nah genug an einer Wand steht.

Die Standarmatur ist die optisch sauberste Lösung, verlangt aber einen Wasseranschluss im Boden. Das lässt sich nachträglich nur mit Aufwand herstellen und gehört deshalb früh in die Planung. Einige Modelle im Sortiment werden bereits mit passender Armatur angeboten, was diese Frage von vornherein löst. In dem Fall stimmen Anschlussmaße und Optik von Haus aus zusammen, und Sie müssen nicht separat suchen.

Material, Pflege und die Alternativen

Die Wannen bestehen aus glasfaserverstärktem Sanitär-Acryl. Das Material ist deutlich leichter als Guss oder Stahl, was Transport und Aufstellung erheblich erleichtert, und es fühlt sich an der Oberfläche wärmer an. In der Pflege reichen milde Reiniger, scheuernde Mittel sollten Sie meiden, weil sie die glatte Oberfläche mit der Zeit stumpf werden lassen. Welche Materialien es sonst gibt und wo ihre Stärken liegen, erklärt der Beitrag Badewanne: welches Material ist das richtige.

Eine freistehende Wanne hat einen hohen Rand und wird von oben bestiegen. Wenn Ihnen ein leichter Einstieg wichtig ist, sind die Badewannen mit Tür oder die Sitzbadewanne die passendere Wahl. Das gesamte Wannensortiment finden Sie unter Badewanne.

Häufig gestellte Fragen zu freistehenden Badewannen

An den freien Seiten sollten mindestens 20 bis 30 Zentimeter Abstand bleiben, damit Sie zum Reinigen herumkommen und die Wanne optisch wirklich frei steht. Wird der Abstand kleiner, sieht es aus, als sei die Wanne nur nicht richtig eingebaut.

Wenn Ihr Bad diesen Platz nicht hergibt, ist eine eingebaute Wanne die ehrlichere Lösung. Sie nutzt die Fläche besser und wirkt in einem kleinen Raum ruhiger.

Es gibt drei Varianten. Eine Standarmatur kommt neben der Wanne aus dem Boden. Eine Randarmatur sitzt auf dem Wannenrand, sofern das Modell dafür vorbereitet ist. Eine Wandarmatur funktioniert bei wandnaher Aufstellung.

Die Standarmatur wirkt am stimmigsten, braucht aber einen Wasseranschluss im Boden. Diese Entscheidung sollte vor dem Estrich fallen, nachträglich wird sie aufwendig.

In Gebäuden mit massiven Decken ist das in aller Regel unkritisch. Bei älteren Holzbalkendecken lohnt eine Prüfung, weil das Gewicht aus Wanne, Wasser und Person auf einer vergleichsweise kleinen Fläche steht.

Eine kurze Einschätzung durch einen Statiker oder den Handwerker, der den Umbau macht, schafft Klarheit. Das ist schneller erledigt, als es klingt, und erspart im Zweifel eine teure Überraschung.

Ja, ein Teil der Modelle im Sortiment ist mit Wasserdüsen, Luftdüsen oder beidem ausgestattet. Die Technik sitzt dabei im Sockel der Wanne und ist von außen nicht sichtbar.

Diese Modelle brauchen zusätzlich zur Wasserinstallation einen Stromanschluss nach den Vorgaben für Feuchträume. Achten Sie darauf, dass die Technik im Wartungsfall zugänglich bleibt.

Der Ablauf geht bei den meisten Modellen nach unten direkt in den Boden, verdeckt durch den Sockel der Wanne. Die genaue Position ist im Datenblatt des Modells angegeben und muss mit der Lage des vorhandenen Abflusses zusammenpassen.

Weicht die Position ab, muss die Leitung im Estrich verlegt werden. Klären Sie das anhand der Maßzeichnung, bevor Sie bestellen, denn anders als bei einer Nischenwanne lässt sich hier nichts hinter einer Verkleidung verstecken.