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Dampfduschen


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Dampfduschen: Dampfbad und Dusche in einer Kabine

Eine Dampfdusche ist eine geschlossene Duschkabine mit einem eingebauten Dampfgenerator. Sie duschen darin ganz normal, und wenn Sie möchten, füllt sich die Kabine auf Knopfdruck mit warmem Wasserdampf. Der Vorteil gegenüber einer separaten Kabine im Keller liegt auf der Hand: Es braucht keinen zusätzlichen Raum, keine Umbauten am Grundriss und keinen zweiten Wasseranschluss. Bei SeniorBad umfasst diese Kategorie 144 Modelle in acht Serien.

Wie sich eine Dampfdusche im Alltag anfühlt

Der übliche Ablauf: Sie stellen die gewünschte Temperatur ein, schließen die Tür und warten, bis der Generator den Dampf aufgebaut hat. Danach sitzen oder stehen Sie in der Kabine, bis Sie genug haben, und duschen anschließend im selben Raum ab. Für viele ist genau das der Grund für die Anschaffung: Der Weg vom Dampf zur Dusche ist null Schritte lang, was gerade bei nassem Boden ein Sicherheitsargument ist.

Die Temperatur liegt deutlich unter der einer klassischen Sauna, dafür ist die Luftfeuchtigkeit sehr hoch. Das empfinden viele Menschen als angenehmer, weil die Hitze weniger trocken wirkt. Wer gesundheitliche Einschränkungen hat, insbesondere am Kreislauf, sollte die Nutzung vorher ärztlich abklären.

Serien, Größen und Ausstattung

Das Sortiment umfasst die Serien D26, D27, D30, D37, D38, D46, D58 und D60. Sie unterscheiden sich in Grundform, Ausstattung und Sitzlösung. Die D26 und die D27 haben feste Sitzplätze, belastbar bis 150 Kilogramm, die D30 einen Sitz bis 100 Kilogramm. Bei den übrigen Serien ist ein Sitz nicht durchgängig vorhanden, in der D60 zum Beispiel nur bei einem einzelnen Modell. Wenn Sie länger im Dampf bleiben möchten, prüfen Sie diese Angabe in der Ausstattungsliste, sie ist der praktisch wichtigste Unterschied zwischen den Serien.

Bei den Maßen reicht die Auswahl von der kompakten Ecklösung in 80x80 cm bis zur großen Kabine in 130x130 cm. Dazwischen liegen die gängigen Formate 90x90 cm und 100x100 cm sowie die rechteckigen Varianten 120x80 cm und 140x90 cm. Die rechteckigen Modelle sind interessant, wenn Sie eine alte Wanne ersetzen, weil deren Stellfläche oft genau diesem Zuschnitt entspricht.

Zur Ausstattung gehören je nach Modell Kopfbrause, Seitendüsen, Beleuchtung, Radio und ein Bedienfeld für die Dampffunktion. Varianten mit Thermostat tragen das Kürzel Th im Produktnamen, die Angaben L und R bezeichnen die Ausrichtung der Kabine.

Drei Punkte, die vorher geklärt sein müssen

Erstens der Stromanschluss. Der Dampfgenerator braucht einen eigenen abgesicherten Anschluss, der von einer Elektrofachkraft nach den Vorgaben für Feuchträume hergestellt wird. Das ist kein Punkt, an dem improvisiert werden sollte.

Zweitens die Raumhöhe. Dampfduschen sind oben geschlossen, sonst würde der Dampf entweichen. Messen Sie die lichte Höhe an der geplanten Position, insbesondere bei Dachschrägen. Drittens die Belüftung des Bades. Nach jeder Dampfanwendung steht Feuchtigkeit im Raum, ein Fenster oder eine funktionierende Abluft sind deshalb Voraussetzung, damit Ihnen die Kabine keinen Schimmel ins Bad holt. Was dabei hilft, steht im Beitrag Schimmel im Bad.

Ein vierter Punkt betrifft die Wasserqualität. In Regionen mit hartem Wasser setzt der Generator schneller Kalk an. Wer das Gerät regelmäßig nutzt, sollte die Entkalkungshinweise des Herstellers ernst nehmen, weil ein verkalkter Generator irgendwann weniger Dampf liefert und im schlimmsten Fall ausfällt. Wie sich Kalk an anderer Stelle im Bad lösen lässt, zeigt der Beitrag zum Duschkopf entkalken.

Material, Pflege und verwandte Kategorien

Die Kabinen bestehen aus Sicherheitsglas mit Aluminiumprofilen, Duschwanne und Rückwand aus glasfaserverstärktem Sanitär-Acryl. Nach der Dampfnutzung sollten Sie die Kabine offen stehen lassen, damit sie durchtrocknet. Das ist die wirksamste Pflegemaßnahme überhaupt und wichtiger als jedes Reinigungsmittel.

Wenn Sie auf die Dampffunktion verzichten können, sind die klassischen Duschkabinen die günstigere und einfachere Lösung. Wer Dampf mit einer Wanne und Massagedüsen kombinieren möchte, findet das bei der Dampfdusche mit Whirlpool. Die Ebene darüber mit dem gesamten Angebot ist Duschen.

Häufig gestellte Fragen zu Dampfduschen

In der Kabine sitzt ein Generator, der Wasser elektrisch erhitzt und den entstehenden Wasserdampf über eine Düse in den Innenraum leitet. Gesteuert wird das über ein Bedienfeld, an dem Sie Temperatur und Laufzeit einstellen.

Weil die Kabine oben geschlossen ist, bleibt der Dampf im Innenraum stehen. Genau das unterscheidet eine Dampfdusche von einer normalen Duschkabine, in der die Feuchtigkeit nach oben entweicht.

Je nach Kabinengröße und Leistung des Generators dauert die Aufheizphase üblicherweise einige Minuten. Kleine Kabinen sind schneller so weit als große, weil weniger Luftvolumen erwärmt werden muss.

Planen Sie diese Zeit mit ein, wenn die Dampfanwendung Teil Ihrer Morgenroutine werden soll. Viele nutzen sie deshalb eher abends, wenn es nicht auf Minuten ankommt.

Der Dampfgenerator benötigt einen eigenen, entsprechend abgesicherten Anschluss. Die genaue Anforderung steht in den technischen Daten des jeweiligen Modells und muss vor dem Kauf mit der Situation in Ihrem Bad abgeglichen werden.

Der Anschluss gehört in jedem Fall in die Hand einer Elektrofachkraft, weil im Feuchtraum besondere Vorgaben gelten. Planen Sie diesen Posten von Anfang an im Budget ein.

Solange die Kabine geschlossen ist, bleibt der Dampf drinnen. Beim Öffnen entweicht ein Teil davon in den Raum, und auch die nasse Kabine gibt danach Feuchtigkeit ab. Ein Fenster oder eine funktionierende Abluft sind deshalb Voraussetzung.

Lassen Sie die Kabinentür nach der Nutzung offen stehen und lüften Sie den Raum. Wenn beides zusammenkommt, ist die zusätzliche Feuchtigkeitsbelastung überschaubar.

Ja, die Dampffunktion ist eine Zusatzfunktion und kein Ersatz für die Dusche. Alle Modelle haben Armatur, Handbrause und je nach Serie auch Kopfbrause und Seitendüsen, sodass Sie die Kabine im Alltag wie jede andere Duschkabine verwenden.

Genau deshalb ist eine Dampfdusche in kleinen Bädern interessant: Sie belegt nicht mehr Fläche als eine gewöhnliche Kabine derselben Größe.