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Duschkabine mit Wanne


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Duschkabine mit Wanne: zwei Funktionen auf einer Stellfläche

Eine Duschkabine mit Wanne ist eine geschlossene Kabine, die auf einer vollwertigen Badewanne aufsitzt. Sie duschen im Stehen und baden im Liegen, ohne dass Ihr Bad dafür zwei getrennte Bereiche braucht. Genau das ist der Grund, warum diese Bauform in kleinen und mittleren Bädern so oft die Lösung ist: Sie belegt die Fläche einer Badewanne und ersetzt trotzdem beides. Bei SeniorBad umfasst die Kategorie 40 Modelle in den Serien K05, K50 und K55.

Der Alltag mit einer Kombikabine

Morgens schnell duschen, abends in Ruhe baden: In der Praxis wird die Kabine meist deutlich häufiger als Dusche genutzt als als Wanne. Der geschlossene Aufbau hat dabei einen klaren Vorteil gegenüber der Kombination aus Wanne und Duschvorhang. Es spritzt nichts auf den Boden, und es zieht nicht.

Der Punkt, den Sie vorher ehrlich prüfen sollten, ist der Einstieg. Sie steigen über den Wannenrand in die Kabine. Wenn das Übersteigen schwerfällt, ist diese Bauform nicht die richtige. In dem Fall führt der Weg über eine Badewanne mit Tür oder eine Sitzbadewanne, die beide einen seitlichen Türeinstieg haben.

Was diese Kategorie von ihren Nachbarn unterscheidet

Der Unterschied liegt in der Wanne. Die Modelle hier haben keine Whirlpoolfunktion, das Wasser in der Wanne bleibt also ruhig, und es gibt keine Dampffunktion. Rückenmassagedüsen im Duschpaneel sind je nach Modell durchaus vorhanden, sie arbeiten aber brausegespeist beim Duschen und haben mit einem Whirlpool nichts zu tun.

Für Sie bedeutet das: einfachere Technik, weniger Wartung und keine wasserführenden Düsenleitungen in der Wanne, die regelmäßig gespült werden müssten. Was genau verbaut ist, steht bei jedem Modell in der Ausstattungsliste.

Wer zusätzlich Massagedüsen möchte, findet die passenden Modelle bei der Dusche mit Whirlpool. Wer darüber hinaus eine Dampffunktion sucht, wird bei der Dampfdusche mit Whirlpool fündig. Alle drei Varianten zusammen finden Sie unter Duschbadewanne.

Maße, Serien und Varianten

Die Wannen gibt es in den Formaten 180 x 90 cm und 170 x 100 cm, jeweils in beiden Ausrichtungen. Welche Sie brauchen, hängt davon ab, auf welcher Seite die Wand steht und wo Einstieg und Armatur liegen sollen. Die Kürzel L und R im Produktnamen bezeichnen genau diese Ausrichtung, die Zahlenkombinationen dahinter die jeweilige Ausstattungsvariante.

Die drei Serien unterscheiden sich in der Form der Kabine und in der Gestaltung der Rückwand. Innerhalb jeder Serie gibt es mehrere Ausstattungsstufen, die sich vor allem in der Armatur und in der Zahl der Brausen unterscheiden. Vergleichen Sie die Ausstattungsliste des konkreten Modells, bevor Sie bestellen, die Unterschiede sind größer als die ähnlichen Produktnamen vermuten lassen.

Bei der Wahl des Formats gilt eine einfache Regel: Die längere Wanne bietet mehr Liegekomfort, die breitere mehr Standfläche beim Duschen. Wenn Sie überwiegend duschen, ist das breitere Format die praktischere Wahl. Wenn abends regelmäßig gebadet wird, gewinnt die Länge. Messen Sie in jedem Fall die Nische aus, in die die Wanne kommen soll, und zwar an der schmalsten Stelle.

Material, Einbau und Abdichtung

Wanne und Rückwand bestehen aus glasfaserverstärktem Sanitär-Acryl, die Kabine aus Sicherheitsglas mit Aluminiumprofilen. Acryl ist leicht, warm an der Oberfläche und lässt sich mit haushaltsüblichen Mitteln reinigen. Für den Transport ist das geringe Gewicht ein echter Vorteil, weil sich eine Acrylwanne zu zweit tragen lässt.

Beim Einbau ist die Abdichtung zwischen Kabine und Wannenrand die entscheidende Stelle. Sie muss sauber ausgeführt sein, sonst läuft Wasser an der Außenseite herunter. Nehmen Sie sich dafür Zeit und lassen Sie das Silikon vollständig aushärten, bevor die Kabine das erste Mal benutzt wird. Wenn Sie ohnehin gerade das Bad umbauen, hilft der Überblick zu den Kosten einer Badsanierung bei der Planung.

Häufig gestellte Fragen zu Duschkabinen mit Wanne

Eine feste Kabine hält Spritzwasser zuverlässig zurück, ein Vorhang nicht. Dazu kommt, dass ein Vorhang beim Duschen anhaftet und dass er regelmäßig gereinigt oder ersetzt werden muss, weil sich in den Falten Feuchtigkeit hält.

Die Kabine ist außerdem angenehmer, weil sie den Luftzug abhält. Wer schon einmal in einem zugigen Bad hinter einem Vorhang geduscht hat, kennt den Unterschied. Mehr zum Vergleich der Abtrennungen steht im Beitrag zu Duschabtrennungen.

Die Einstiegshöhe entspricht der einer normalen Badewanne und ist damit die eigentliche Hürde dieser Bauform. Prüfen Sie ehrlich, ob das dauerhaft funktioniert, und beziehen Sie ein, dass Beweglichkeit sich über die Jahre verändert.

Ein montierter Haltegriff neben der Wanne erleichtert den Einstieg spürbar. Wenn das Übersteigen jetzt schon Mühe macht, ist eine Wanne mit seitlicher Tür die passendere Lösung.

Nein. Die Whirlpooldüsen und ihre Leitungen sind fest in den Wannenkörper eingearbeitet und werden bei der Herstellung eingebaut. Eine nachträgliche Umrüstung ist deshalb nicht vorgesehen.

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, entscheiden Sie sich besser gleich für ein Modell mit Whirlpoolfunktion. Der Aufpreis beim Kauf ist deutlich kleiner als ein späterer Austausch der kompletten Wanne.

Stellen Sie sich so vor die geplante Position, wie Sie später auch stehen werden. Die Seite, auf der die Wand ist, bestimmt die Ausrichtung. Bei den meisten Modellen sitzt die Armatur auf derselben Seite wie die geschlossene Rückwand.

Skizzieren Sie den Grundriss auf ein Blatt Papier, bevor Sie bestellen. Eine falsch ausgerichtete Kabine lässt sich nicht drehen, weil Ablauf und Anschlüsse dann nicht mehr passen.

Die Silikonfuge zwischen Wannenrand und Kabine ist die empfindlichste Stelle. Wischen Sie sie nach dem Duschen trocken, dann setzt sich dort deutlich weniger fest. Ein Abzieher für die Scheiben und ein Tuch für die Fuge reichen aus.

Silikon ist ein Verschleißteil. Wenn die Fuge nach einigen Jahren dunkel wird oder sich löst, wird sie ausgeschnitten und neu gezogen. Das ist normal und kein Mangel an der Kabine.