Ein Update für das Bad - neue Designs rund um das Waschbecken

Keramik und Mineralguss - dominante Werkstoffe bei modernen Sanitärobjekten

Ob Keramik oder Mineralguss- beide Werkstoffe sind robust, belastbar und bruchsicher. Dennoch gibt es kleine, aber feine Unterschiede, die bei der Kaufentscheidung für Badezimmermöbel und speziell das Waschbecken das Zünglein an der Waage ausmachen können:

  • Keramik-Oberflächen sind kratzfester als Oberflächen aus Mineralguss.
  • Zudem lassen sich Verfärbungen, entstanden beispielsweise durch Haarcolorationsmittel, besser von Keramik-Oberflächen als von Mineralguss-Oberflächen entfernen.
  • Auch in Sachen Eigengewicht punkten die leichteren Keramik-Becken.

Gilt es, Risse oder Kerben zu reparieren, wie sie durch schwere, herabgefallene Gegenstände entstehen können, so erweisen sich Metallguss-Becken als wartungsfreundlicher: Das Ausbessern mit handelsüblichen Mitteln aus dem Baumarkt erfordert keinen Fachmann. Abschließend kann das Metallguss-Becken mittels Anschleifen und Versiegeln in den Urzustand versetzt werden.

Wer nach Waschbecken oder -schüsseln aus besonders ausgefallenen Werkstoffen Ausschau hält, findet Designer-Modelle aus Naturstein, Stahl, Glas, oder Holz. Naturstein hat ähnliche Eigenschaften wie Mineralguss, erfordert indes intensivere Pflege, damit das Naturprodukt mit der Zeit nicht spröde wird. Stahl als Werkstoff für Sanitärobjekte überzeugt mit sehr guten Hygiene- und Reinigungseigenschaften - der Grund, warum Stahl seit langem für Handwaschbecken in stark frequentierten öffentlichen Einrichtungen wie Flughäfen oder Schwimmbädern im Sanitärbereich eingesetzt wird. Waschbecken oder -schüsseln aus Glas oder Holz bestechen optisch mit exotischem Reiz, sind jedoch für viel genutzte Waschplätze aufgrund hoher Materialempfindlichkeit weniger zu empfehlen.

Frische Formen und Farben für ein neues Wellness-Gefühl

Klassisches Waschbecken oder ein Waschtisch mit Aufsatzbecken, wie es im Trend liegt? Letztgenannten gibt es in zahlreichen Varianten - die Wahl hängt ab davon, welcher Einrichtungsstil das individuelle Traumbad prägen soll.

Für ein Bad im Feng-Shui-Style beispielsweise ist ein Waschtisch in Holzoptik mit einer zierlichen runden oder ovalen Aufsatzschale aus Naturstein eine perfekte Wahl. Die Holz-Optik kann sich in weiteren Badmöbeln fortsetzen. Für den puristischen Stil bedarf es klarer, eckiger Formen. Ob strahlendes Weiß oder Rabenschwarz: Ein schlichter Spiegelschrank über dem geradlinigen Waschtisch mit eingelassener Waschschüssel verstärkt die kühle geometrische Note. Bad-Accessoires werden sparsam eingesetzt.

Ganz anders entsteht orientalisches Ambiente: Runde, fließende Formen sind die Basis. Die Waschtischarmaturen dürfen verspielt sein und goldig glänzen. Das Goldthema kann sich fortsetzen in farbenfrohen Handtüchern mit Goldapplikationen. Wer sich in Richtung Retro-Stil einrichten möchte, setzt ein Zeichen mit einem Waschbecken auf einem Säulenfuß. Eine Zweihand-Armatur rundet das authentische Erscheinungsbild ab.

Viele weitere Grundthemen lassen sich mit modernen Badmöbeln umsetzen: Maritim, mediterran, kolonial oder einfach nur kunterbunt - dem persönlichen Geschmack und kreativen Spielraum sind keine Grenzen gesetzt.

Das kleine Bad - nicht länger eine Problemzone

Oft erfüllt die Quadratmeterzahl eines Gäste-WCs oder eines Badezimmers nur knapp die Minimalanforderungen an einen Sanitärraum. Früher war es kaum möglich, bei der Badausstattung für einen beengten Raum gehobene ästhetische Vorstellungen umzusetzen. Zur Auswahl standen nur wenige kleinformatige Waschbecken aus Keramik- oder Porzellan, welche in Farb- und Formgebung austauschbar ähnlich waren. Längst haben die Hersteller von Bad-Interieur die Marktnische erkannt und exklusive Designer-Lösungen für Waschbecken und badgerechte Stauräume kreiert.

Eine stilvolle und exklusive Note für das Mini-Bad: dazu muss nicht gleich eine Maßanfertigung her. Viele außergewöhnliche Designs in allen gängigen Stilrichtungen stehen zur Auswahl. Kleine quadratische Waschtische mit geradlinigem Aufsatzwaschbecken, Einhand-Armatur und geräumigem Unterschrank sind beliebte Problemlöser für ein Mini-Bad. Zusätzlichen Stauraum schafft ein Spiegelschrank über dem Waschtisch. Synergie-Effekt bei dieser Bad-Lösung: Der Spiegel lässt einen kleinen Raum optisch größer erscheinen.

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